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Fuhr der Greinsberg mit der Hand ans Schwert, er, der Loch, solle nimmermehr aufmucken. Weshalb man den Loch dann den Aufmuckloch hieß; später aber den Flecken da dies Geschehen danach benannte. Wurde dann Muckloch daraus, später in der Franzosenzeit Mückeloch und endlich Mückenloch; finden sich in dieser Gegend auch bis heute Mücken die Menge. (...) . . . Andere leiten den Namen Mückenloch von einem damaligen Brunnenbohrer und Wasserfinder niederländscher Abkunft her. Sei jener durch die Lande gezogen, allenthalben auf den Boden deutend und befehlend: "Mück en Loch", was soviel bedeutet wie: "mach ein Loch". Habe dieser nicht gemerkt, daß seine Absichten an den Ufern des überreichlich Wasser führenden Neckar unnötig und unwillkommen gewesen seien; sei auch mit Schimpf davongejagt worden. Sei aber sein stete Rede: "Mücken Loch" erhalten geblieben.
aus: Begebenheiten, Sagen und Gedichte von Mückenloch
Herausgeber: Willi Jakob
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