|
Neckarfähre wird 75 Jahre alt - Fährverein hielt Jahres Rückblick –
Bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung, des Freundeskreises der Neckarfähre Neckarhausen – Neckarhäuserhof, konnte der 1. Vorsitzende Rüdiger Freund über eine positive Entwicklung dieses, noch relativ jungen Vereins berichten. Vor Eintritt in die Tagesordnung wurde aber, dem im letzten Jahr verstorbenen Mitglied, Erich Augsburger gedacht. Herausragendes Ereignis war im letzten Jahr die Einweihung des neuen Brunnens, welcher sich harmonisch in das idyllische Fährhausambiente einbindet. Hier wurde einmal mehr, dem Motor und Ideengeber, Hagen Grübner für sein unermüdliches Wirken, besonderers gedankt. Einer immer größeren Beliebtheit darf sich das alljährliche Fährfest erfreuen, wo der Verein alle Register ziehen musste, um die vielen Gäste bewirten zu können. Der „Grünen Baum – Wirtin Laura Siegmund“ wurde für die Bereitstellung des Festplatzes ebenfalls ein besonderer Dank ausgesprochen. Der 1. Vorsitzende konnte darüber berichten, dass sowohl das Fährhäuschen, sowie alles was mit der Fähre zusammenhängt, inzwischen unter Denkmalschutz gestellt wurde. Dies bedeutet, dass künftig bei allen Veränderungen zwar ein Mitspracherecht des Denkmalamtes besteht, aber für den Erhalt der inzwischen 75 Jahre alten Fähre, dürfte diese Einstufung von großer Wichtigkeit sein. Freund informierte auch über ein Gespräch mit den beiden Bürgermeistern Althoff und Petri, wo sich die beiden Bürgermeister eindeutig für den Erhalt dieser wichtigen Verbindung zwischen Baden und Hessen und für die erforderliche Bereitstellung der finanziellen Mittel für Ausrüstung und Reparaturen, positiv ausgesprochen hätten. Der Kassenwart konnte von einer überaus erfreulichen Entwicklung berichten. 28 neue Mitglieder haben den Mitgliederstand auf inzwischen 328, anwachsen lassen. Hierbei ist festzustellen, dass sogar ein Mitglied mit Wohnsitz „Heiligenhafen“, dem Verein beigetreten ist. Nach dem positiven Bericht des Kassenprüfers Karlheinz Wisswesser, wurde die Vorstandschaft einstimmig entlastet. Der Mückenlocher Ortsvorsteher Joachim Bergsträsser, brachte seine Freude über die positive Entwicklung des Vereins zum Ausdruck und brachte als Geschenk ein Handy für den Fährmann mit, damit dieser künftig die Mückenlocher Bürger informieren könne, ob die Fähre bedingt durch Hochwasser einsatzbereit sei oder nicht. Auch der Ortsvorsteher der hessischen Seite bedankte sich bei der Vereinsführung und wünschte weiterhin gutes Gelingen. Rüdiger Freund gab zum Schluss noch einen kurzen Abriss über weitere Vorhaben im laufenden Jahr, bevor zweiter Vorsitzender Michael Lippschitz mit einem Vortrag über geschichtliche sowie urkundliche Hintergründe der beiden Ortsteile referierte.
Robert Brenner
|